14. Altötting
Paderborn ist bei uns zuhause um die Ecke. Beim Spaziergang durch die Innenstadt ist förmlich zu spüren, dass in dieser Stadt der Glaube und die Kirche eine große Rolle spielen. Das ist aber noch gar nichts im Vergleich zu Altötting. Wer hier den Kapellplatz betritt, taucht in eine andere Welt ein – ein Erlebnis, das sich aber auch lohnt für nicht so bibelfeste Reisende wie wir. Und dann gibt es da noch zwei der üblichen, profanen Bauwerke, die wir so aber noch nirgendwo gesehen haben.
13. Nantes
Nantes war eine der zentralen Drehscheiben beim Transport von Sklaven in die neue Welt. Wir wollen uns mal ansehen, wie hier mit der Vergangenheit umgegangen wird und dafür ist ein Besuch des historischen Museums im „Chateau de Ducs“ geplant. Außerdem bin ich neugierieg auf den Bruder des Drachens von Calais.
11. Concarneau und Pont-Aven
Concarneau ist wie Saint Malo ein Reiseziel erster Klasse und hat ebenfalls eine befestigte Altstadt, die als Halbinsel ins Meer hinein ragt. Trotzdem ist es hier etwas beschaulicher, ja fast dörflich. Das gefällt uns besser. Zum Ausgleich bekommen wir in Port-Aven wieder eine Überdosis Publikumsverkehr.
12. Carnac
Vor 7000 Jahren haben sich Menschen überlegt, hier ein paar Steine in der Landschaft zu verteilen. Warum? Das weiß keiner so genau. Und wo Erkenntnisse fehlen, da breiten sich Mythen und Legenden aus. Die schönste in diesem Fall ist die von den zu Stein erstarrten Soldaten der römischen Armee.
08. Mont Saint-Michel
Wir sind auf dem Weg zum eigentlichen Ziel, dem Land der Bretonen. Vorher schauen wir uns aber noch das Ende der Welt an, besuchen Granville und klettern auf den Mont St. Michel. Der Piratenstützpunkt St. Malo wird dann unser erster Stopp in der Bretagne sein.
07. Cherbourg
Wir haben einen Platz auf dem Stellplatz am Hafen bekommen und wollen nur einen Spaziergang die Mole entlang zur Hafeneinfahrt machen. Plötzlich stehen wir vor diesem Monstrum von U-Boot. Okay, wir kennen ja auch nur das winzige Gegenstück in der Kieler Bucht bei Laboe. Dieses hier kann man ebenfalls besichtigen und damit steht für mich fest: Ich besuche die „Cite de la Mer“.
06. Barfleur
Barfleur gehört offiziell zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Davon gibt es nur 176 Stück (Stand Oktober 2023). Aber wie das so ist mit der Schönheit – der eine mag es lieber bunt und die andere eher grau. Barfleur ist letzteres: grau und rauh, massiv und so windig, dass die Wellen gegen die als Wellenbrecher platzierten Felsen der Strandmauer krachen.
05. Insigny-sur-Mer
Isigny-sur-Mer ist ein kleiner Ort in der Normandie, der für Touristen kaum etwas zu bieten hat. Es sei denn, die kommen mit einem Wohnmobil. Der kostenlose Stellplatz hat nämlich bis auf eine Dusche alles was wir brauchen. Also der richtige Ort, um mal wieder ein wenig zu entspannen oder zu arbeiten. Ohne Insigny-sur-Mer gäbe es allerdings den König der Löwen oder die Eiskönigin nicht – zumindest nicht von Walt Disney.
03. Calais
Nach Calais fährt man hin … um wieder wegzufahren – entweder mit der Fähre oder durch den Tunnel nach Dover. Dabei ist die Hafenstadt nicht nur selbst eine Reise wert, sondern auch ein guter Ausgangspunkt, um die Normandie und die charmanten Fischerdörfer an der Côte d'Opale zu erkunden. Ja und dann ist da noch die weltberühmte Spitze von Calais.
04. Wissant & Wimereux
Wir haben wieder mal einen Katzensprung gemacht: 15 Kilometer sind es von Calais bis Wissant. Eigentlich wollten wir hier nur eine Runde spazieren gehen und dann weiterfahren nach Wimereux, um dort zu übernachten. Und wieder ändern wir unsere Planung.